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Droht eine Überhitzung des deutschen Wohnungsmarktes?

Eine Analyse von Mieten und Wohnnutzerkosten für 402 Kreise

 

Die Entwicklung der Immobilienmärkte in Deutschland wurde in den letzten Jahren geprägt durch teils deutliche Preisdynamiken. Eine moderate Ausweitung des Angebots steht einem teils deutlichen Anstieg der Nachfrage – besonders in den deutschen Groß- und Universitätsstädten – gegenüber. Mit der Entwicklung des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage und der damit einhergehenden Steigerung von Miet- und Kaufpreisen ist die Existenz von spekulativen Blasen auf dem Wohnungsmarkt zunehmend in die Diskussion gerückt. Zu optimistische Erwartungen über die zukünftige Preisentwicklung und die damit einhergehende Abkopplung der Preise von fundamentalen Faktoren des Immobilienmarktes, können zu einer Überhitzung des Marktes führen und bergen ein erhebliches Potenzial für Preiskorrekturen. Diese Anomalie des Marktes, die auch unter dem Überbegriff der „spekulativen Blasen" zusammengefasst werden kann, ist Gegenstand dieses Gutachtens. Auf Grundlage des Wohnnutzerkostenansatzes wird untersucht, ob der deutsche Wohnungsmarkt oder dessen regionale Teilmärkte Anzeichen für eine Überhitzung erkennen lassen. Darüber hinaus werden die Implikationen zunehmend günstigerer Finanzierungsbedingungen für die Wohneigentumsbildung abgeleitet. Diese werden anschließend mit empirischen Befunden zur Nachfragesituation nach Wohneigentum verglichen, um Rückschlüsse darüber zu ziehen, inwieweit eine Verbesserung der Finanzierungsbedingungen eine Verhaltensreaktion der Nachfrager bedingt. Um die Aussagekraft der Ergebnisse zu fundieren und potenzielle Reaktionen auf ein Marktumfeld mit steigenden Zinsen abzuleiten, werden die Ergebnisse eingehender Sensitivitätsanalysen unterzogen.

 

Die gesamte Studie im PDF-Format erhalten Sie hier.