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21 05 2008
Neuer Estavis Immobilien-Preisindikator

Wohn- und Geschäftshäuser außerhalb der Ballungsräume billiger geworden

  • Preise in kleinen und mittelgroßen Städten um rund 7% gefallen
  • Berliner Markt bleibt stabil

Berlin, 21. Mai 2008 - Die Preise für deutsche Wohn- und Geschäftshäuser sind in den ersten Monaten des Jahres 2008 im Wesentlichen stabil geblieben. Außerhalb der Ballungsräume gaben die Preise geringfügig nach, in Berlin hingegen blieben sie konstant oder stiegen leicht an. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Immobilien-Preisindikator von Estavis, der die durchschnittlichen Angebotspreise auf Basis der Ist-Mieten von insgesamt 1.614 Wohn- und Geschäftshäusern erfasst und alle vier Monate veröffentlicht wird.

Estavis Immobilien-Preisindikator (Januar bis April 2008)

Quelle: Estavis Datenbank mit insgesamt 1.614 Wohn- und Geschäftshäusern in Deutschland

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser im April 2008 in kleineren und mittelgroßen Städten um rund 7% gesunken. Die Immobilien-preise liegen außerhalb der Ballungsräume derzeit bei dem 12,1-fachen der Jahres-netto-Kaltmiete auf Basis von 252 untersuchten Objekten. Noch im April 2007 lag der Multiplikator beim 13,1-fachen. "Speziell in den kleineren und mittelgroßen Städten sind die Netto-Anfangsrenditen von Wohn- und Geschäftshäusern gestiegen. Investi-tionen an diesen Standorten sind dadurch noch attraktiver geworden", sagt Rainer Schorr, Vorstandsvorsitzender der Estavis AG.

Berliner Markt bleibt stabil
In Berlin sind die Immobilienpreise im April 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht ge-stiegen. Derzeit liegen die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser beim 15,4-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete auf Basis von 154 untersuchten Objekten. Im April 2007 lag der Multiplikator beim 15,2-fachen.

Estavis wird jeden Monat eine Vielzahl von Immobilien angeboten, die mit einem speziellen Kalkulationsprogramm geprüft werden. Der Immobilien-Preisindikator er-fasst überwiegend das Preissegment von 500.000 Euro bis zehn Millionen Euro. Die Auswertung bezieht sich dabei auf Wohn- und Geschäftshäuser in kleinen bis größe-ren Städten in Deutschland sowie in Berlin. Der Preisindikator erreicht eine repräsen-tative Marktabdeckung von rund 80%.